| Der Hermaprodit als geistiger Zwitter oder die Sexuelle Anomalie, als Zwitter von Siegfried Schmid
Die semantische Wurzel vom Hermaphrodit ist wirklich Hermes und Aphrodite!!!
Wir nennen ihn in unserer Sprache auch Zwitter, wobei wir hier auf die Zwillinge ansprechen, respektive auf die Dualität oder die duale Meinungs- oder die Körpergespaltenheit dieses Zeichens: „Zwei Seelen in der Brust“.
Alle Eingeweihtenschulen des Altertums meinten damit, dass der Mensch durch seine geistige Entwicklung den Weg zum geistigen Hermaphroditen, die Mitte zwischen männlich und weiblich finden sollte.
Das heisst dadurch, die männliche Aggressivität abzubauen und trotzdem aktiv zu bleiben und die weibliche Liebe zu entwickeln ohne passiv zu werden.
Dies ist auch der Grund, warum man die weibliche Venus (Aphrodite) und den männlichen Merkur (Hermes) für das Wort gewählt hat.
Dies tat man, weil das erste Geistgestirn Merkur in seiner Art am stärksten gespalten ist (seine Zugehörigkeit zum ersten und zweiten dualen Zeichen Zwillinge und Jungfrau wie Chiron - Tag und Nacht umgekehrt). Der griechische Hermes (der römische Merkur) hatte traditionell die Götterbotenrolle zwischen Himmel und Erde. Er ist der Gott des Handels, (durch die Hände = Zwillinge, = handeln) und Begleiter der Toten in den Hades (Infolge der Handlungen) und wirkte so in einer analogen Multifunktion (so sind Merkur, Chiron, Jupiter, und Neptun hin- und hergerissene duale Gestirne, deshalb zwischen zwei Tendenzen gespaltene Gestirne, Merkur als der gespaltene Verstand im Alltag, Chiron zwischen Freude an der Arbeit oder Unfreude, Jupiter im Recht und Unrecht, und Neptun im Glauben oder blinden Glauben. Da führt sich ein Saturn oder ein Mars oder ein Uranus direkter und anders auf.)
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